Echinacea-Polysaccharide und Alkylamide sind gut erforscht, doch die Polyphenole der Pflanze gewinnen zunehmend wissenschaftliche Beachtung. Diese sekundären Pflanzenstoffe, darunter Kaffeesäurederivate wie Cichoriensäure, entfalten ein bemerkenswertes pharmakologisches Wirkprofil. Ihre primäre Stärke liegt in der ausgeprägten antioxidativen und antiinflammatorischen Aktivität. Sie modulieren zentrale Entzündungswege, etwa durch Hemmung des Enzyms Cyclooxygenase, und schützen Zellen vor oxidativem Stress.
Darüber hinaus zeigen Studien immunmodulatorische Effekte, wie eine gesteigerte Phagozytoseaktivität von Makrophagen. Diese vielseitigen Eigenschaften unterstützen die traditionelle Anwendung bei Infekten der Atemwege und unterstreichen das therapeutische Potenzial dieser Phytokomplexe jenseits der klassischen Echinacea-Inhaltsstoffe.